• Ich suche mir einen Stillen Ort, oder gebe meiner Familie / jenen die gerade in meiner Wohnung sind Bescheid, dass ich mich jetzt in Ruhe fürs Gebet zurückziehe
  • Ich Zünde eine Kerze an und mache das Kreuzzeichen
  • Ich versuche zur Ruhe zu kommen, atme tief ein, tief aus
  • Ich bete oder singe ein Lied zum Hl. Geist und bitte Ihn alles zu nehmen was mich jetzt ablenken könnte. Ebenso bitte ich Ihn, mich durch dieses Gebet zu führen.
  • Wenn ich merke, dass ich zur Ruhe gekommen bin lese ich das Zitat:

“ Ich kenne deine Werke, deine Liebe und deinen Glauben, dein Dienen und Ausharren und ich weiß, dass du in letzter Zeit mehr getan hast als am Anfang. Aber ich werfe dir vor, dass du… “

(Offenbarung 2; 19-20)

Ich lasse diese Worte erst einmal auf mich wirken.

Ich nehme mir ein paar Minuten Zeit und lese die Bibelstelle erneut.

Gott sieht ebenso wie in diese Bibelstelle unsere Werke, unsere Liebe, unseren Glauben… Bin ich zufrieden mit meinem Glauben? Mit meinen Werken? … Oder kommt es nicht manchmal vor, dass ich zufrieden mit mir bin, weil ich weiß dass ich beispielsweise viel Zeit für Gebet investiert habe, jedoch war ich nicht oft für meine Eltern/ meine Freunde da. Wir dürfen nie aufhören, an uns zu arbeiten. Denn Gott sieht alles Gute aber auch jede Gelegenheit, in der wir hätten mehr tun können.

  • Wie ist mein Gebetsleben? Lebendig? Routiniert?
  • Wie lebe ich? Nutze ich die Zeit die ich habe oder lebe ich nur vor mich hin?
  • Bin ich für meine Nächsten da? Für meine Geschwister, Eltern, Freunde,…?
  • Versuche ich Gott zu hören? Oder folge ich nur meinem Willen?
  • Wo kann ich an mir arbeiten?

Nachdem ich über diese Fragen nachgedacht habe, verweile ich noch eine Weile in Stille und gebe dem Herrn Raum, in mir zu wirken und zu sprechen. Ich beende das Gebet mit einem Vater unser.

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