• Ich suche mir einen Stillen Ort, oder gebe meiner Familie / jenen die gerade in meiner Wohnung sind Bescheid, dass ich mich jetzt in Ruhe fürs Gebet zurückziehe
  • Ich Zünde eine Kerze an und mache das Kreuzzeichen
  • Ich versuche zur Ruhe zu kommen, atme tief ein, tief aus
  • Ich bete oder singe ein Lied zum Hl. Geist und bitte Ihn alles zu nehmen was mich jetzt ablenken könnte. Ebenso bitte ich Ihn, mich durch dieses Gebet zu führen.
  • Wenn ich merke, dass ich zur Ruhe gekommen bin lese ich die Bibelstelle:

„25 Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen? 26 Und doch redet er in aller Öffentlichkeit und man lässt ihn gewähren. Sollten die Oberen wirklich erkannt haben, dass er der Christus ist? 27 Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Christus kommt, weiß niemand, woher er stammt. 28 Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig. Ihr kennt ihn nur nicht. 29 Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat. 30 Da suchten sie ihn festzunehmen; doch keiner legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.“


Joh 7 , 25-30
  • Ich lasse diese Worte erst einmal auf mich wirken
  • Ich nehme mir ein paar Minuten und lese die Bibelstelle erneut
  • Wenn es mir hilft, lese ich mir die vorausgehenden und nachfolgenden Verse durch um mich besser in die Situation hineinzuversetzen in der Jesus gerade ist
  • Ich kann mir vorstellen mit Jesus dabei zu sein. Versuche die Stelle aus verschiedenen Perspektiven zu lesen. (Die Sicht der Apostel, von Jesus selbst,..)

Danach kannst du dir einige Fragen stellen die dir helfen können herauszufinden was Gott dir heute sagen will:

  1. Welches Wort hat mich am meisten getroffen oder ist mir am meisten in Erinnerung geblieben und Warum?
  2. Es kann ein Satz oder auch nur ein Wort sein
  3. Wieso hat mich genau das besonders berührt?
  4. Welches Gefühl überwiegte in mir als ich die Stelle las?
  5. War es positiv oder negativ? Wie stehe ich zu diesem Gefühl?
  6. Was bedeutet es, dass ich dieses Gefühl hatte und was kann ich damit anfangen?
  7. Spüre ich eine Einladung /Ruf/Impuls/Vorsatz in mir den Gott mir gibt?
  8. Gibt es Etwas in meinen Alltag oder Leben, dass ich ändern oder hinzufügen will?
  9. Löst die Stelle einen Drang nach einer konkreten Tat in mir aus?
  10. Gibt es einen Widerstand in meinem Herzen?
  11. Wenn ja, was kann ich daraus über mich lernen?
  12. Woher kommt dieser Widerstand?
  13. Kann ich Etwas gegen ihn unternehmen?

Am Ende will ich Gott für dieses Gebet danken, egal wie lange es gedauert hat, wie intensiv es war oder wie viele Erkenntnisse ich hatte.

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