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MOVIE MONDAY: To Save a Life

Written by Robert on Montag, 17 März 2014.

„To Save a Life“ ist ein christlicher, amerikanischer „Low-Budget-Film“ aus dem Jahre 2009. Regie wird von Brian Baugh geführt und in den Hauptrollen sind Randy Wayne als Jacob „Jake“ Taylor und Deja Kreuzberg als Amanda „Amy“ Briggs zu sehen.

Jake ist ein gut aussehender und beliebter Schüler, der in seinem letzten High-School Jahr bereits ein Sportstipendium für seine Lieblingsuniversität in Louisville in der Tasche hat. Sein Leben besteht vor allem aus Basketball und Partys. Alles scheint perfekt zu sein, seine Freundin, die Sportlaufbahn und ansonsten hat er jede Menge Spaß und keine Sorgen. Immer wieder ist ein dunkelhäutiger und humpelnde Junge namens Roger zu sehen. Roger und Jake scheinen sich zu kennen, Jake ignoriert ihn jedoch die meiste Zeit, denn er ist zu sehr mit sich selber beschäftigt. In einem „Flashblack“ wird schnell klar, dass Jake und Roger, die Nachbarn sind, in ihrer Kindheit sehr gut befreundet waren. Nachdem Roger Jake vor einem vorbeifahrenden Auto gerettet hat, humpelt er seither und wird zunehmend zu einem Außenseiter bis er schließlich sein Leben im Schulflur vor der gesamten Schule per Kopfschuss beendet.

Während für die meisten der Alltag, die Schule und die Partys weitergehen, fangen Jake an Schuldgefühle zu plagen. Nach einer wilden Party ruft er die einzige Person an, die er erreichen kann und zwar den Pastor der Roger beerdigt hat. Zuvor hat der Pastor Chris ihm seine Visitenkarte gegeben. Chris bringt Jake nach Hause und lädt ihn zu einem Jugendgottesdienst ein.

Nachdem Jake einen Streit zwischen seinen Eltern mitbekommt entschließt er sich zu diesem Gottesdienst hinzugehen. Anfangs ist er noch ein wenig skeptisch, doch nach einiger Zeit scheint es ihm gut zu tun mit Chris zu reden, sich mit den anderen Christen zu treffen und über seine Fragen nachzudenken. Doch seine Freunde und vor allem seine Freundin Amy sehen das nicht so: sie werfen ihm vor, sich von ihnen abgewandt zu haben. Nachdem Jake Amy von seinen Schuldgefühlen erzählt versucht sie ihn zu beruhigen indem sie ihm beschwichtigt, das ihn keine Schuld trifft. Doch Jake ist das nicht genug und so geht die Beziehung der beiden langsam auseinander.

Jake lässt sich taufen und wird Christ. Doch mit dem Glauben kommt nicht nur Gutes auf ihn zu. Seine Welt scheint auseinanderzubrechen als er erfährt, dass seine Eltern sich scheiden lassen wollen und dass Amy von ihm schwanger ist. Soll er seine Zukunft aufs Spiel setzen „nur“ wegen dem Kind, welches Amy anscheinend nicht einmal behalten möchte? Jake beginnt, an Gott zu zweifeln. Kann er sich vollkommen auf Gott einlassen? Kann er sein Leben Gott anvertrauen? Vieles scheint unklar und dann ist da noch Jonny der sich von Jake im Stich gelassen fühlt, nach dem Jake ihn zuerst aus seiner Trauer errettet hat.

Der Film schafft es auf beeindruckende Weise die Geschichte eines Jungen zu erzählen, der zum Glauben gefunden hat. Er zeigt die verschiedenen Facetten von Außenseitern und Menschen die Selbstmordgedanken hegen. Auch wenn es stellenweise ein wenig überzeichnet scheint schafft der Regisseur es, die wesentlichen Elemente glaubhaft rüberzubringen. Vor allem am Ende scheinen einige Dinge komisch und am falschen Platz zu sein. Dennoch motiviert der Film dazu, sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, ob WIR Menschen ausgrenzen oder gar mobben. Er zeigt auch, dass egal in welcher schweren Situation wir sind, der wahre Glauben an Gott uns helfen kann - wir müssen uns nur auf ihn einlassen. Auf jeden Fall ist es ein empfehlenswerter Film, der zum nachdenken anregt und dazu motiviert über sich, über seine Beziehung zu Gott und Mitmenschen zu überdenken.

Außerdem gibt es eine offizielle Internetseite zu dem Film (http://tosavealifemovie.com/), die nicht nur den Film vermarktet, sondern sich als Ziel gesetzt hat dem Thema Suizid unter Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass der Film zwar ins Deutsche übersetzt wurde, aber die Synchronisation eher schlecht ausfällt. Unter Berücksichtigung aller wichtigen Punkte macht der Film einen guten Gesamteindruck, wegen der Synchronisation ziehe ich noch einen Notenpunkt ab. Von mir bekommt der Film eine: „2-“.

Robert

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Robert

Robert

Robert ist ein Mensch, der sich sehr gerne von Dingen begeistern lässt und die Menschen schnell zum Lachen bringen kann. In seiner Freizeit verbringt er viel Zeit mit seinen Freunden und beschäftigt sich gerne mit dem neuesten Tagesgeschehen. Er ist seit nun über 6 Jahren in der Bewegung Licht-Leben mit dabei und seit 2 Jahren als Animator aktiv. 

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