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1 Ein Mann namens Hananias aber und seine Frau Saphira verkauften zusammen ein Grundstück, 2 und mit Einverständnis seiner Frau behielt er etwas von dem Erlös für sich. Er brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen. 3 Da sagte Petrus: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belügst und von dem Erlös des Grundstücks etwas für dich behältst? 4 Hätte es nicht dein Eigentum bleiben können und konntest du nicht auch nach dem Verkauf frei über den Erlös verfügen? Warum hast du in deinem Herzen beschlossen, so etwas  zu tun? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott. 5 Als Hananias diese Worte hörte, stürzte er zu Boden und starb. Und über alle, die es hörten, kam große Furcht. 6 Die jungen Männer standen auf, hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn. 7 Nach etwa drei Stunden kam seine Frau herein, ohne zu wissen, was geschehen war. 8 Petrus fragte sie: Sag mir, habt ihr das Grundstück für so viel verkauft? Sie antwortete: Ja, für so viel. 9 Da sagte Petrus zu ihr: Warum seid ihr übereingekommen, den Geist des Herrn auf die Probe zu stellen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, stehen vor der Tür, auch dich wird man hinaustragen. 10 Im selben Augenblick brach sie vor seinen Füßen zusammen und starb. Die jungen Männer kamen herein, fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Da kam große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die davon hörten.“

 

Wie oft in unseren Leben kommt es vor, dass wir die Menschen betrügen und uns besser darstellen, als wir sind? Wie oft kommt es vor, dass wir gute Taten zurückhalten und uns für die wenigen guten Dinge, die wir vollbracht haben, rühmen?

Auch Hananias und Saphira wollten vor den Aposteln gut dastehen und zur jungen Christengemeinde gehören. Sie verkauften ihr Hab und Gut, aber anstatt es, wie alle anderen der Gemeinschaft zu überlassen, wollten sie einen Teil für sich behalten. Sie betrogen ihre Mitchristen, die alle ihren ganzen Reichtum aufgeopfert hatten, aber noch viel schlimmer – sie betrogen den Heiligen Geist!

Wieso sollte er also nicht sehen, wenn wir den größten Teil unseres Geldes für Unsinn ausgeben, anstatt den Armen, den Kranken oder den Hungernden zu helfen? Wieso sollte er nicht sehen, dass ich nur gerade so viel Gutes vollbringe, um mich nicht ganz so schlecht zu fühlen?

Gottes Ansprüche sind so hoch! Für ihn ist Hass schon Mord und Begierde ist Ehebruch. Er sagt uns, dass wir uns lieber eine Hand abschneiden sollen, als mit ihr zu sündigen. Und wir denken noch immer, dass es reicht, nur „einen Teil unseres Reichtums“ zu verschenken, nur „einen Teil“ des Guten zu tun? 

 

Wie sieht es bei mir aus? Betrüge auch ich den Heiligen Geist?