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Die Freundschaft
"Sanfte Rede erwirbt viele Freunde,
freundliche Lippen sind willkommen.
Viele seien es, die dich grüßen.
dein Vertrauter aber sei nur einer aus tausend.
Willst du einen Freund gewinnen,
gewinne ihn durch Erprobung,
schenk ihm nicht zu schnell dein Vertrauen!
Mancher ist Freund je nach der Zeit,
am Tag der Not hält er nicht stand.
Mancher Freund wird zum Feind,
unter Schmähungen deckt er den Streit mit dir auf.
Mancher ist Freund als Gast am Tisch,
am Tag des Unheils ist er nicht zu finden.
In deinem Glück ist er eins mit dir,
in deinem Unglück trennt er sich von dir.
Trifft dich ein Unglück, wendet er sich gegen dich
und hält sich vor dir verborgen.
Von deinen Feinden halte dich fern,
vor deinen Freuden sei auf der Hut!
Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt;
wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden.
Für einen treuen Freund gibt es keinen Preis,
nichts wiegt seinen Wert auf.
Das Leben ist geborgen bei einem treuen Freund,
ihn findet, wer Gott fürchtet.
Wer den Herrn fürchtet, hält rechte Freundschaft,
wie er selbst, so ist auch sein Freund."

 

  

Beim Lesen dieser jahrtausendealten Worte ist Dir mit Sicherheit aufgefallen, wie aktuell sie noch sind. Wahrscheinlich hast Du sie direkt mit Deinem Leben verglichen. Du hast Dich gefragt, wie Deine Freunde zu Dir sind. Ob Du gute Freunde hast, die immer für Dich da sind. Oder vielleicht hast Du Dich gefragt, wie schnell Du Anderen vertraust. Vertraust Du manchmal zu schnell?

 

...Aber hast Du Dir auch die Frage gestellt, was Du für ein Freund bist?

 

  • Willst Du das Beste für Deine Mitmenschen oder steht Dein Wohlbefinden im Vordergrund?
  • Versuchst Du, zu jeder Zeit und egal, wo Du gerade bist, für einen Freund da zu sein?
  • Kannst Du ein Geheimnis für Dich behalten? Erweckst Du den Eindruck einer vertrauenswürdigen Person?
  • Schützt Du Deinen Freund vor Gemeinheiten Anderer?

 

Als Christen sollte uns bewusst sein, dass wir für das Wohlergehen unserer Mitmenschen mitverantwortlich sind. Wenn wir sehen, dass es jemandem schlecht geht, dürfen wir nicht wegschauen. Wir müssen handeln. Und jede Hilfe lohnt sich.