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  • 1. Petrus 3,15-17

     

     

    "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen. Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse."

     

    Wissen deine Mitschüler, Kommilitonen oder Arbeitskollegen, dass du Christ bist? Wenn ja, dann musstest du dich deswegen, sicherlich schon mal rechtfertigen.

    Manchmal werden einem Fragen zum Glauben gestellt, doch nicht immer sind diese ernst gemeint. Viele Fragen sind provokativ und dienen nur dem Zweck, uns und die Kirche anzugreifen. Doch ich glaube, dass hinter den meisten provokativen Fragen, eine Verunsicherung steckt.

    Diese Bibelstelle drückt es gut aus: „…der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt…“. Ich glaube, dass auch provokative Fragen, ein (vielleicht sogar unbewusster) Versuch sein können, zu verstehen, was uns erfüllt.

    Deswegen dürfen wir nicht aufgeben und müssen unsere christliche Pflicht erfüllen und unsere Hoffnung mit anderen teilen, denn Hoffnung ist genug für alle da. Wir müssen wahrhaftig missionieren. Alleine und in der Gemeinschaft. Und wenn wir leiden, wie die alten Apostel, die für unseren Glauben starben, dann leiden wir für eine gute Sache.

    Wir müssen die Apostel von heute sein!

    Vertrete ich meinen Glauben überall?

    Schäme ich mich manchmal Christ zu sein?

    Vergiss nicht: „…aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt

                                 ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen,

                                 weil ihr in Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen

                                 ihrer  Verleumdungen schämen müssen. 

     

     

  • Psalm 99, 6-8

     "Mose und Aaron sind unter seinen Priestern,  Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen; sie riefen zum Herrn und er hat sie erhört. Aus der Wolkensäule sprach er zu ihnen; seine Gebote hielten sie, die Satzung, die er ihnen gab. Herr, unser Gott, du hast sie erhört; du warst ihnen ein verzeihender Gott, aber du hast ihre Frevel vergolten." 

     

    Gott ist liebend, barmherzig, verzeihend, kämpferisch ... All diese Adjektive werden Gott zugeschrieben. Was uns dieser Psalm allerdings veranschaulicht, ist, dass unser Gott vor allem ein HÖRENDER Gott ist. 

    Hier wird gezeigt, dass Samuel seinen Namen ruft, dass "sie zum Herrn [riefen] und er sie [erhört] hat". Es ist nicht wichtig, was genau wer gerufen hat ... in diesem Psalm möchte der Verfasser Gott loben und zeigen, dass Gott ein hörender Gott ist: 

    "Herr, unser Gott, du hast sie erhört!" 

    Gott erhört nicht nur die großen Propheten, Könige und Anführer. Er hört auch uns ... in unseren täglichen Gebeten, in unserem Lobpreis, in der Musik ... das Schöne an Gott ist, dass er all das HÖRT ... und noch mehr, er hört nicht nur, er ERHÖRT. 

    Das nächste Mal, wenn du betest oder singst oder spielst, dann denk daran, dass Gott genau jetzt in diesem Augenblick genau dich ERHÖRT. 

     

     
  • Markus 10, 17-31

    "17 Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 18 Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen. 19 Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 20 Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. 
    21 
    Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 22 
    Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen. 23 Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 24 Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! 25 Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 26 Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 27 Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. 28 Da sagte Petrus zu ihm: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
    29 
    Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, 30 
    wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. 31 
    Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein."
     

    Wie schwer fällt es DIR, Jesus zu folgen? 

    Fällt es DIR schwer, Jesus an erster Stelle zu setzen?

  • Exodus 33,7-13

    7 Mose nahm das Zelt und schlug es für sich außerhalb des Lagers auf, in einiger Entfernung vom Lager. Er nannte es Offenbarungszelt. Wenn einer den Herrn aufsuchen wollte, ging er zum Offenbarungszelt vor das Lager hinaus.
     8 
    Wenn Mose zum Zelt hinausging, erhob sich das ganze Volk. Jeder trat vor sein Zelt und sie schauten Mose nach, bis er in das Zelt eintrat.
     9 
    Sobald Mose das Zelt betrat, ließ sich die Wolkensäule herab und blieb am Zelteingang stehen. Dann redete der Herr mit Mose.
     10 
    Wenn das ganze Volk die Wolkensäule am Zelteingang stehen sah, erhoben sich alle und warfen sich vor ihren Zelten zu Boden.
     11 
    Der Herr und Mose redeten miteinander Auge in Auge, wie Menschen miteinander reden. Wenn Mose aber dann ins Lager zurückging, wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, nicht vom Zelt. 12 
    Mose sagte zum Herrn: Du sagst zwar zu mir: Führ dieses Volk hinauf! Du hast mich aber nicht wissen lassen, wen du mitschickst. Du hast doch gesagt: Ich kenne deinen Namen und habe dir meine Gnade geschenkt.
     13 
    Wenn ich aber wirklich deine Gnade gefunden habe, so lass mich doch deinen Weg wissen! Dann werde ich dich erkennen und es wird sich bestätigen, dass ich deine Gnade gefunden habe. Sieh diese Leute an: Es ist doch dein Volk!
     

    (Exodus 33,7-13)

     

    Dr. Watson hatte dem großen Detektiv Sherlock Holmes verschwiegen, dass er kürzlich geheiratet hatte. Er war daher sehr erstaunt, als Holmes ihn grüßte und so tat, als hätte er das die ganze Zeit über bereits gewusst.
    Die Ehe bekommt Ihnen, bemerkte er. Und wie ich sehe, sind Sie in Form!
    Watson wunderte sich. Wie hatte Holmes das herausgefunden?
    Es ist überaus einfach, entgegnete Holmes. Sie haben zugenommen, seit ich sie das letzte Mal gesehen habe, und strahlen vor Glück. Ich wäre wirklich dumm, wenn ich nicht bemerkt hätte, dass Sie geheiratet haben.
    Mein lieber Holmes, rief Watson aus, Sie sind wirklich erstaunlich!



    Erstaunlich oder nicht, du musst nicht Sherlock Holmes sein, um zu ähnlichen Schlussfolgerungen zu gelangen.

    Dasselbe gilt auf für Gott. seine Gebote zeigen seinen Charakter. Daher fragt Mose, als er auf dem Berg Sinai die Gesetze erhält, Gott: Wenn du nun wirklich mit mir bist, dann lass mich deine Pläne erkennen! Ich möchte dich besser verstehen und weiter deine Hilfe erfahren. Mose erkennt, dass die Wege Gottes - das Verstehen seiner Gebote - ihm den Charakter Gottes zeigen würden. 
    Sein Charakter steht in seinen Geboten geschrieben. Und man muss nicht Sherlock Holmes sein, um das herauszufinden!

    Zum Nachdenken:

    - Hinweise auf Gottes Charakter kann man in seinen Geboten erkennen. Welche Hinweise hast du gefunden? Denk über eines der Gebote Gottes nach und versuche herauszufinden, was es über Gottes Charakter aussagt. 

    Die Gebote findest du im Buch Exodus 20, 1-17

  • Kolosser 2,1-5

     

    1 Ihr sollt wissen, was für einen schweren Kampf ich für euch und für die Gläubigen in Laodizea zu bestehen habe, auch für alle anderen, die mich persönlich nie gesehen haben. 2 Dadurch sollen sie getröstet werden; sie sollen in Liebe zusammenhalten, um die tiefe und reiche Einsicht zu erlangen und das göttliche Geheimnis zu erkennen, das Christus ist. 3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. 4 Das sage ich, damit euch niemand durch Überredungskünste täuscht. 5 Auch wenn ich fern von euch weile, bin ich im Geist bei euch. Mit Freude sehe ich, wie fest und geordnet euer Glaube an Christus ist.

     

    Schau Dir den 3. Vers ganz genau an. In Christus liegen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. Doch wie gelangen wir in unserem Alltag zu diesen Schätzen? Durch das Lesen der Bibel und das Gebet können wir Jesus Christus immer näher und besser kennen lernen. Seine Schätze für uns sind die Weisheit in seinen Reden und die Gerechtigkeit in seinem Handeln. Jesus ist unser Vorbild. Jeder der ihm folgt kommt zu wahrer Weisheit und Erkenntnis.